Didaktische Formate

IPC InClass – Vergleichend-reflexives Lernen

 

Die Grundidee von IPC InClass ist es, eine Phase bzw. ein Projekt in ein Präsenzseminar oder einen Online-Kurs einzubauen, die die Möglichkeit bietet, mit Studierenden anderer Länder in begrenzter Form zusammenzuarbeiten.

Dies erfolgt in Absprache von Dozent(inn)en von mindestens zwei Ländern. Die Themen und Seminarpläne der jeweiligen Online-Lehrveranstaltungen müssen dabei nicht völlig übereinstimmen. Es können unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. Auch die Semesterzeiten können differerieren - es sollten jedoch, je nach Umfang des gemeinsamen Projekts, mehrere Wochen gegeben sein, in denen die Studierenden kooperieren können.
Konkret wird nur ein bestimmter Teil der jeweiligen Online-Seminare von den Dozent(inn)en der beteiligten Länder gemeinsam geplant. Die Studierenden bearbeiten in internationalen Gruppen auf den Zeitrahmen abgestimmte Diskussions- und Rechercheaufgaben. Sie vergleichen Publikationen zu bestimmten Themen und erstellen gemeinsame Präsentationen zu den Arbeitsergebnissen.

Das Ziel liegt dabei in der vergleichenden Perspektive auf curriculumrelevante Themen. Die Studierenden vergleichen ihre Vorerfahrungen und ihre Lernergebnisse. Sie diskutieren über Texte, Filme oder andere Lernmaterialien und finden Ähnlichkeiten oder Unterschiede in den nationalen Gegebenheiten und in ihren Standpunkten. Sie gewinnen Erkenntnisse darüber, welche Bedeutung nationalen und kulturellen Unterschieden zukommt. Die eigene Perspektive wird reflektiert und in einem größeren Zusammenhang gesehen.

Die Arbeit in den internationalen Gruppen kann von den Studierenden parallel zu den anderen Aufgaben Seminar an der eigenen Universität durchgeführt werden. Es können aber auch bestimmte Wochen nur für das IPC InClass Projekt vorgesehen werden.